19. März 2017

Bericht zum Tag der politischen Gefangenen in Berlin


Den diesjährigen Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen begannen wir mittags mit einer kurzfristig mobilisierten Kundgebung auf dem Neuköllner Hermannplatz. 

Mit ungefähr 35 Teilnehmern, unterstützt von den Genossen von Dev Genc / Halk Cephesi (Revolutionäre Jugend / Volksfront) und ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa), führten wir die Kundgebung durch und erreichten so viele Anwohner und Passanten. 

18. März 2017

Rede an unsere Brüder und Schwestern im Viertel zum Tag der politischen Gefangenen 2017

An die Jugendlichen hier: Ihr wisst wie es ist, Energie zu haben. Ihr wisst wie es ist nicht einverstanden zu sein mit der ganzen Scheiße und ihr wisst wie es ist zu widersprechen!

 An die Älteren: Erinnert euch zurück an diese Zeit. An die Zeit in der ihr voll wart mit Tatendrang. Als ihr draußen wart, unter euresgleichen. Als ihr diskutiert habt, rebelliert habt, vielleicht auch gekämpft habt. Jeder hier hat seine Geschichte. Das wisst ihr besser als wir.

Einige haben diese Kraft ihrer Jugend genutzt um sich für andere einzusetzen. Sie haben die Probleme ihrer Umgebung in sich aufgenommen. Sie haben den Blick nicht verschlossen. Ihre Herzen waren nicht verschlossen für das was hier vor sich geht. Sie sahen, genauso wie wir die Ausbeutung. Die prügelnden Polizisten. Sahen die resignierenden Altersgenossen Drogen nehmen. Hörten die widerlichen Lügen der Bonzen und Kriegstreiber.

16. März 2017

18. März: Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen

Heraus zum 18. März - Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen!
Kommt zur Kundgebung auf dem Hermannplatz!


Gegen bürgerliche Klassenjustiz und imperialistische Unterdrückung!

Freiheit für alle politischen Gefangenen…


Die Internationale Rote Hilfe – die bisher bedeutendste und größte Solidaritätsorganisation der Arbeiter- und Volksbewegung – wurde von der Kommunistischen Internationalen nicht umsonst am 18. März 1923 formell gegründet. Es war der Jahrestag der Pariser Kommune von 1871 – dem ersten Versuch der Arbeiterklasse die Macht zu erobern und umfassend auszuüben, um die Gesellschaft umzugestalten. Die herrschenden Klassen Frankreichs und Deutschlands verbündeten sich, um diesen Kampf der Unterdrückten in Blut zu ertränken. 30 000 Männer und Frauen, Arbeiter, Kämpfer und Revolutionäre wurden hingerichtet, 363 000 vor Gericht gestellt. Um diesem Massaker zu gedenken und die Gefallenen zu ehren, wird der Tag bis heute als internationaler Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen begangen.

9. März 2017

Proletarisch-Feministische Wandzeitungen

Wir dokumentieren hier 7 proletarisch-feministische Steckbriefe mit den Lebensläufen revolutionärer und kommunistischer Frauen, wie z. B. Olga Benario, Assata Shakur, Leila Khaled und Jiang Qing, die aus Anlass des 8. März 2017 hundertfach in Berlin-Neukölln und darüber hinaus verklebt wurden. Sie sollen den Männern im Viertel aufzeigen, dass Frauen eben auch Kämpferinnen und Kriegerinnen für ihre Befreiung und die aller Unterdrückten sein können und müssen und damit helfen patriarchale Kriterien zu zerschlagen. Den Frauen unserer Klasse sollen die Lebensläufe dieser herausragenden Genossinnen als Inspiration und Vorbild dienen.
Jugendwiderstand




LEILA KHALED

* 9. April 1944 in Haifa (Palästina)
lebt und kämpft in Palästina, Libanon und Jordanien

Eine von dreizehn Geschwistern einer arabisch-christlichen palästinensischen Familie.
Nach der Vertreibung durch die Zionisten wuchs sie im Flüchtlingslager im Libanon auf.

Wurde bereits mit 15 Jahren in der arabisch-nationalistischen Bewegung aktiv.
Organisierte sich in der Fatah – dort wurde ihr nicht erlaubt, dem militärischen Arm
beizutreten und zu kämpfen, weil sie eine Frau ist.

Nach dem 6-Tage-Krieg 1967 schloss sie sich der revolutionär-antiimperialistischen, sich
am Marxismus orientierenden, PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas) an und ließ sich
von dieser in Jordanien im bewaffneten Kampf und Guerillakrieg ausbilden.

8. März 2017

8. März - Frauenkampftag 2017!

Aus Anlass des 8. März - des internationalen Frauenkampftags - wurde schwerpunktmäßig in Berlin-Neukölln verschiedene Propaganda auf die Straßen gebracht. Neben Tags und proletarisch-feministischen Wandparolen, sollen hundertfach verklebte Steckbriefe mit den Lebensläufen revolutionärer und kommunistischer Frauen, wie z. B. Olga Benario, Assata Shakur, Leila Khaled und Jiang Qing, sowohl den Männern im Viertel aufzeigen, dass Frauen eben auch Kämpferinnen und Kriegerinnen für ihre Befreiung und die aller Unterdrückten sein können und müssen und damit helfen patriarchale Kriterien zu zerschlagen. Den Frauen unserer Klasse sollen die Lebensläufe dieser herausragenden Genossinnen als Inspiration und Vorbild dienen.

Es lebe der proletarische Feminismus!
Es lebe der 8. März!



PS: In den nächsten paar Tagen werden wir noch einige Bilder nachreichen, sowie die Steckbriefe mit den Kurz-Lebensläufen der Genossinnen veröffentlichen und außerdem auf ein paar Texte zu der Thematik des bürgerlichen, kleinbürgerlichen und proletarischen Feminismus verweisen. Hier die Erklärung "Keine Schlampen, keine Heiligen - wir sind Revolutionärinnen!" des Jugendwiderstand von 2015.

Zu den Fotos:

6. März 2017

Repression gegen Rote Antifas in Köln und Burg


Der bürgerliche Staat hat Angst vor dem kämpferischen Antifaschismus mit antiimperialistischer Perspektive, deswegen wird er vernünftige antifaschistische Strukturen und Gruppen immer wieder angreifen. Aber wir werden immer weiter kämpfen - voran mit dem kämpfenden Antifaschismus, mit dem konsequenten Antiimperialismus, mit der Entwicklung der revolutionären Arbeit auf allen Ebenen - bis zum Sieg!

Die Straßen gehören uns - irgendwann auch die Macht.

Zu Köln.
Zu Burg.
In Burg gab es für die Bullen auch schon ein kleines Feedback.

Solidarität mit den von Hausdurchsuchungen betroffenen roten Antifas in Köln und Burg!

18. Februar 2017

Frankreichs Jugend kämpft! Bullen, Vergewaltiger, Mörder!

Frankreichs Jugend steht wieder auf. Seit Wochen kommen die Vorstädte nicht zur Ruhe. Es brennt in den Banlieus. Eine Parole, die in diesen Kämpfen aufgekommen ist, lautet "Flics, violeurs, assassins!" - "Bullen, Vergewaltiger, Mörder!". Einfach, korrekt und treffend.

Wir haben eine aktuelle Erklärung der PCM (Parti Communiste Maoiste) zu dem die Kämpfe auslösenden widerlichen Angriff der Bullen auf den 22-jährigen schwarzen Jugendlichen Theo übersetzt. Wir senden unsere roten, kämpferischen und internationalistischen Grüße aus Neukölln und der BRD an die gegen Bullenterror und den bürgerlichen Staat kämpfende Jugend Frankreichs und die mit ihnen Seite an Seite stehenden Revolutionäre und Kommunisten.

Rebellion ist gerechtfertigt - wehrt euch und kämpft!
Rache für Theo und all die Anderen!
Bullen, Vergewaltiger, Mörder!


Bullen, Vergewaltiger, Mörder

Wieder einmal haben die Bullen ihr barbarisches Gesicht gezeigt.

16. Februar 2017

Zu Dresden und dem Banner auf Sankt Pauli

Wir wollen das Banner von Ultra Sankt Pauli mit einem Artikel der deutschen Revolutionärin und Stadtguerillakämpferin Ulrike Meinhof aus der Zeitschrift Konkret vom Jahre 1965 kommentieren, den wir in der Hauptsache sehr gut finden:

„Vor zwanzig Jahren, am 13. und 14. Februar 1945, in der Nacht von Fastnachtdienstag auf Aschermittwoch, ist der größte Luftangriff der alliierten Bomberkommandos im Zweiten Weltkrieg auf eine deutsche Stadt geflogen worden: Der Angriff auf Dresden. Dreimal innerhalb von 14 Stunden wurde die Stadt bombardiert. Von 22 Uhr 13 bis 22 Uhr 21 dauerte der erste Schlag. Als die englischen Bomber abflogen, hinterließen sie ein Flammenmeer, das über 80 Kilometer weit den Himmel glühend machte. Der zweite Schlag erfolgte von 1 Uhr 30 bis 1Uhr 50. Die abfliegenden Bomber haben die Feuer von Dresden über 300 Kilometer weit beobachten können. Den dritten Angriff flog ein amerikanisches Bombengeschwader am nächsten Vormittag zwischen 12 Uhr 12 und 12 Uhr 23.

15. Februar 2017

Agit-Prop-Kunst aus NRW

Aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens haben uns Sympathisanten Bilder roter Straßenpropaganda und Kunst geschickt, die wir hier dokumentieren. Weiter so Genossen! Die Straßen gehören uns.