17. April 2017

1. MAI 2017 – AUF DIE STRASSE! (Massenflugblatt des Jugendwiderstand)


ES GIBT UNS HIER UNTEN UND DIE DA OBEN.
JEDER, DER DIE AUGEN AUFMACHT, REALISIERT DAS.

Während es ein paar wenigen viel zu gut geht, geht es der Mehrheit der Leute richtig dreckig. In der Stadt wirst du groß zwischen Armut und Gewalt. Weil die Löhne oft nicht reichen, fangen viele junge Leute hier an alle möglichen Dinge zu tun um zu Geld zu kommen und geraten auf die schiefe Bahn. Ein Blick in unsere Großstädte genügt, um sich ein Bild davon zu machen, wie ungesund diese Entwicklungen sind. Zu sinkenden Reallöhnen und Renten, Hartz 4, Arbeitsamtschikanen, Leiharbeit, Niedriglöhnen, Paralleljobs, Teuerungen, Perspektivlosigkeit, Kinderarmut, Mietwucher und Verdrängung gesellt sich wachsende Kriminalität und ansteigende Gewalt. Die Jugend dieser Tage ist ein hoffnungsloser Haufen mit unterdrückten Aggressionen.

KEINER VON DEN VERANTWORTLICHEN DIESER ENTWICKLUNG TRAUT SICH NACHTS IN UNSERE STRASSEN. KEINER VON IHNEN KÜMMERT SICH UM UNSERE PROBLEME UND UNSERE ZUKUNFT!

15. April 2017

Bericht zum Tag der palästinensischen Gefangenen

Die Demokratischen Komitees Palästinas, das Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network, Sympathisanten der PFLP und anderer fortschrittlicher palästinensischer Verbände veranstalteten zum heutigen Tag der palästinensischen politischen Gefangenen eine Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln.

Wir unterstützten die lebendige Kundgebung, an der ungefähr 80 Menschen, darunter viele Jugendliche, vor allem aus der arabischen Community, teilnahmen. Es gab verschiedene Redebeiträge, Parolen wie "Thawra, Thawra hatta'l nasr!" und "Intifada bis zum Sieg!" wurden gerufen, Musik des palästinensischen Widerstands abgespielt und Dabke getanzt.

13. April 2017

Rote Grüße von Austin (Texas) nach Berlin-Neukölln

In ihrem lesenswerten Aufruf "Für einen antiimperialistischen 1. Mai!" grüßen die Genossinnen und Genossen der Red Guards Austin unsere 1. Mai-Demonstration in Berlin-Neukölln.

Wir erwidern diese roten Grüße und senden die unseren an die Genossen in Texas, wünschen ihnen kämpferische und siegreiche Aktivitäten am Kampftag unserer Klasse und darüber hinaus!

Für einen roten und antiimperialistischen 1. Mai!
Es lebe der proletarische Internationalismus!


"We extend our heartfelt greetings to our comrades the world over who will rally against capitalism on behalf of our class: Jugendwiderstand in Germany has called for the workers and youth in the working class district of Neukolln in Berlin to assemble and demonstrate and we wish to send them our salutations and comradely greetings from Austin, TX."

Demo für die ATIK-Gefangenen in München

Zusammen mit anderen Gruppen und Organisationen, unterstützen wir einen Aufruf der Neuen Demokratischen Jugend (YDG) zu einer Demonstration für die ATIK-Gefangenen am 5. Mai in München:

You can jail a Revolutionary, but you can‘t jail the Revolution!


Am 15. April 2015 wurden in der BRD 7 Mitglieder des migrantischen Vereins „ATIK“ (Konföderation der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa) verhaftet. Weitere 3 wurden in den folgenden Tagen in der Schweiz, Frankreich und in Griechenland verhaftet und wurden nach Deutschland ausgeliefert.

Den Gefangenen wird nach §129 b vorgeworfen, Mitglieder der TKP/ML (Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch-Leninistisch) zu sein. Konkret wird ihnen vorgeworfen, dass sie Gelder gesammelt, die Aktivitäten der Organisation in der Türkei unterstützt und in Deutschland KämpferInnen für Rojava, einer selbstverwalteten Region in Kurdistan, ausgebildet zu haben.

10. April 2017

Heraus zum roten 1. Mai 2017 in Berlin-Neukölln!

Heraus zum revolutionären, roten 1. Mai 2017!

„Jubiläen sind für die Kommunisten und den klassenbewussten Teil des Proletariats nicht leere Gedenktage, sondern Richtlinien für den Klassenkampf, Leitfäden für die Aktion.“ Ernst Thälmann

Der 1. Mai ist der Kampftag des internationalen Proletariats, ein überaus wichtiges Datum in der Geschichte und Gegenwart der Klassenkämpfe. Er ist unser Kampf- und Feiertag! Auf allen Kontinenten nimmt sich unsere Klasse – die Arbeiter, sowie alle Ausgebeuteten und Unterdrückten und das einfache Volk, Frauen, Jugend, unterdrückte Nationen – an diesem Tag die Straße. Überall weht die Rote Fahne des Proletariats und der Rebellion, wird im Kampf verteidigt und erhält ihre Farbe durch unser Blut in den Auseinandersetzungen, die sich die Massen an diesem Tag mit den Handlangern der Bonzen und Ausbeuter, mit der Polizei und anderen Reaktionären im Dienst der alten, bürgerlichen Staaten liefern.

Am 1. Mai spüren wir sehr konkret die Einheit und die unbändige Kraft hinter dem Ausruf „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!“ und dass wir eben wirklich eine internationale Klasse sind, die sich mit allen Windungen und Wendungen doch beharrlich ihren Weg in Richtung Befreiung bahnt.

19. März 2017

Bericht zum Tag der politischen Gefangenen in Berlin


Den diesjährigen Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen begannen wir mittags mit einer kurzfristig mobilisierten Kundgebung auf dem Neuköllner Hermannplatz. 

Mit ungefähr 35 Teilnehmern, unterstützt von den Genossen von Dev Genc / Halk Cephesi (Revolutionäre Jugend / Volksfront) und ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa), führten wir die Kundgebung durch und erreichten so viele Anwohner und Passanten. 

18. März 2017

Rede an unsere Brüder und Schwestern im Viertel zum Tag der politischen Gefangenen 2017

An die Jugendlichen hier: Ihr wisst wie es ist, Energie zu haben. Ihr wisst wie es ist nicht einverstanden zu sein mit der ganzen Scheiße und ihr wisst wie es ist zu widersprechen!

 An die Älteren: Erinnert euch zurück an diese Zeit. An die Zeit in der ihr voll wart mit Tatendrang. Als ihr draußen wart, unter euresgleichen. Als ihr diskutiert habt, rebelliert habt, vielleicht auch gekämpft habt. Jeder hier hat seine Geschichte. Das wisst ihr besser als wir.

Einige haben diese Kraft ihrer Jugend genutzt um sich für andere einzusetzen. Sie haben die Probleme ihrer Umgebung in sich aufgenommen. Sie haben den Blick nicht verschlossen. Ihre Herzen waren nicht verschlossen für das was hier vor sich geht. Sie sahen, genauso wie wir die Ausbeutung. Die prügelnden Polizisten. Sahen die resignierenden Altersgenossen Drogen nehmen. Hörten die widerlichen Lügen der Bonzen und Kriegstreiber.