24. Mai 2017

Long live People´s War!

Long live People´s War!

Am 20. Mai fand ein internationaler Aktionstag aus Anlass des 50. Jahrestags des Naxalbari-Aufstandes statt.

Im Mai 1967 begann im Dorf Naxalbari im indischen Westbengalen, inspiriert von den Kämpfen der chinesischen Kommunisten unter Mao Tse-Tung, ein bewaffneter Bauernaufstand, der sich schnell wie ein Steppenbrand ausbreitete und intensivierte. Dieser Aufstand ist der lebendige Beginn der maoistischen Bewegung in Indien und Keimzelle dessen, was heute die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) ist und die unterdrückten Massen Indiens in der neudemokratischen Revolution, im Volkskrieg gegen den alten halbkolonialen Staat führt. Wichtige kommunistische Führer wie Charu Mazumdar traten in diesem Aufstand hervor und wurden in ihm geschmiedet und geformt, auch im erbitterten ideologischen und praktischen Kampf gegen Revisionismus und Verrat.

15. Mai 2017

Gedenkveranstaltung für Ibrahim Kaypakkaya in Frankfurt am Main

Am vergangenen Samstag nahmen wir mit einer Delegation an einer Gedenkveranstaltung für den nach schwerer Folter ermordeten türkischen Revolutionär und kommunistischen Führer Ibrahim Kaypakkaya – den Gründer der Kommunistischen Partei der Türkei (Marxistisch-Leninistisch) – und alle Märtyrer des Volkskriegs in der Türkei und Nordkurdistan in Frankfurt am Main teil.

Es war uns eine Ehre und eine große Freude an dieser Kultur- und Gedenkveranstaltung teilnehmen zu können. Neben vielen Bücher- und Materialständen wurden auf einer großen Bühne Rede- und Kulturbeiträge der türkischen und kurdischen kommunistischen Bewegung gehalten. Mehrere Tausend Gäste, darunter viele Jugendliche, besuchten die Veranstaltung und füllten die revolutionäre Gedenkkultur mit Leben, indem Parolen gerufen, Halay getanzt und viel untereinander ausgetauscht und diskutiert wurde.

9. Mai 2017

9. Mai - Tag des Sieges über den Faschismus

Vor 72 Jahren verkündete Genosse Stalin den Völkern der Welt den Sieg über den Hitler-Faschismus. Es hatte sich bewahrheitet, was Ernst Thälmann - gefangen in den Kerkern der Faschisten - voraussagte: "Stalin bricht Hitler das Genick!".

Wir feierten den heutigen Tag mit einer kleinen kämpferischen Ansprache am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park Nachfolgend dokumentieren wir die Rede.

Ruhm und Ehre der Roten Armee!
Tod dem Faschismus - Freiheit dem Volk!



Der heutige Tag steht im Zeichen und Gedenken der Gefallenen und ermordeten Antifaschisten der Welt. Wie könnte man eine Rede an diesem Tag besser beginnen als mit einem Zitat des größten deutschen Antifaschisten, Ernst Thälmanns? „Jubiläen sind für die Kommunisten und den klassenbewussten Teil des Proletariats nicht leere Gedenktage, sondern Richtlinien für den Klassenkampf, Leitfäden für die Aktion.“ Lasst uns in genau diesem Geist all den Opfern des Faschismus, all den deutschen Kommunisten, den Rotarmisten und allen anderen Soldaten der Freiheit, gedenken, indem wir aus ihrer Geschichte die Lehren ziehen, die wir brauchen, für die Kämpfe die bis heute andauern. Für die Kämpfe gegen den Faschismus, aber auch für den Kampf der Befreiung der Menschheit vom dunklen Joch des Imperialismus.

8. Mai 2017

Kein Tag ist wie dieser Tag

Wir dokumentieren hier einen Redebeitrag, der auf der roten und antiimperialistischen 1. Mai-Demonstration 2017 in Berlin-Neukölln gehalten wurde.

Kein Tag ist wie dieser Tag

Auf allen Kontinenten hissen die Arbeiter und Bauern die rote Fahne über kraftvollen Demonstrationszügen in ihren Städten. Überall bekennen sich die armen und ausgebeuteten Volksmassen kämpfend zum Kommunismus.

Überall schlagen die Bullen und andere Söldner in unsere geschlossenen Reihen. Überall fliegen als Antwort Steine auf ihre Köpfe. Überall hält der Hass auf die Unterdrücker die Hoffnung auf ein Leben ohne Unterdrückung lebendig.

Sei es die französische Jugend, welche in der Nacht die den Kampftag ablösen wird, die Ermordeten in ihren Vierteln rächen geht. Seien es die Steine die in den israelischen Räumpanzer fliegen. Griechische Militante, welche die Barrikaden entzünden. Die Demonstrationszüge der Millionenmassen in Brasilien. Die Welt ist auf der Straße.

5. Mai 2017

Grüße an ATIK und YDG nach München!

Leider können wir heute nicht aktiv an der Demonstration "You can jail a Revolutionary, but you can‘t jail the Revolution!" in München teilnehmen. Nichtsdestotrotz senden wir von hier aus den Genossinnen und Genossen der YDG und der ATIK und vor allem auch den weiterhin eingesperrten 10 Aktivisten von ATIK, die in München standhaft ihrem Prozess vor der bürgerlichen Klassenjustiz begegnen, unsere revolutionären Grüße!

Weder 500 Kilometer Distanz noch die Mauern der Knäste können uns wirklich trennen.
 
 
Es gibt für uns nur ein Gesetz: Wer für das Volk kämpft, der hat das Recht!

Freiheit für die ATIK-Gefangenen!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Solidarität heißt Widerstand!



Hintergründe: Stellungnahme direkt nach der Verhaftungen und Aufruf zur Demo in München.

4. Mai 2017

Fotos und Bericht zum roten 1. Mai in Berlin-Neukölln

Bis zu 250 Menschen beteiligten sich an der diesjährigen roten 1. Mai Demonstration in Berlin. Wir haben damit unser Versprechen gehalten, auch im zweiten Jahr ihrer Wiederaufnahme eine Demonstration durchzuführen, die im Geiste der historischen, revolutionären 13-Uhr-Demonstration eine angemessene und echte, eine proletarische Alternative zu dem von allen Seiten kritisierten Touristen- und Yuppiekarneval in Kreuzberg darstellt.

Wir begannen die Demonstration mit einer längeren Kundgebung auf dem Karl-Marx-Platz. Dort fanden sich über einen Zeitraum von über einer Stunde bis zu 300 Menschen ein – auch viele Interessierte aus dem Viertel – die den verlesenen Rede- und Musikbeiträgen lauschten. Die Kundgebung wurde eingeleitet mit dem von uns zur Mobilisierung verteilten Massenflugblatt, das noch einmal verlesen wurde. Es folgten noch eine weitere Rede vom Jugendwiderstand, eine von den Genossen der ADHK und eine von einem Vertreter des Bündnisses, welches die Nakba-Tag-Demonstration am 15. Mai in Neukölln organisiert. Danach gab es eine Tanzaufführung der palästinensischen Dabke-Gruppe Al-Awda und kurze Musikbeiträge der Rapper GuevaraH, Taktikka und Detweiler. Wir müssen uns an dieser Stelle für die mangelhafte Technik und auch die unter anderem damit einhergehende zeitliche Verschiebung des Demostarts selbst kritisieren – im nächsten Jahr werden wir das anders handhaben.